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Die Geschichte von Uruguay von den Anfängen der Besiedlung bis in die heutige Zeit.

Uruguay
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Geschichte

 

Uruguay hat eine bewegende Geschichte. Im Internet gibt es einige gute Quellen und Seiten, die hierüber ausführlich berichten. Wir möchten hier nur kurz die wichtigsten Fakten darstellen, die entscheident für die Geschihcte Uruguays waren und bis heute sind.

7000 v. Chr. wurde Uruguay erstmals besiedelt. Das älteste Volk auf uruguayischem Boden waren die Charrúas, ein Indianervolk, dass als Nomadenvok in Zelten lebte und u.a. Fischfang betrieb. Später wurde auch Landwirtschaft betrieben und Keramik hergestellt.

Um 1516 wird das Land von den Spaniern erobert. Die Indianer leisten heftigen Widerstand.

1624 wird die erste Siedlung Soriano gegündte.

Spanier und Portgiesen streiten vereinzelt über die Ansprüche auf das Land.

1726 wird die spätere Hauptstadt Montevideo gegründet. Damit ist es die erste Bastion der Spanier nördlich des Río de la Plata. Die stadt wird eine Konkurentin zu Buenos Aires im Bezug auf den Handel am Rio de la Plata.

Das spanische Kolonialreich löst sich mehr und mehr auf. Argentinien und Brasilien streiten um Uruguay. Der spanische Vizekönig Baltasar de Cisneros wird im Mai 1810 aus Buenos Aires vertrieben.

1811 wird Montevideo zum Stützpunkt der Royalisten um die Herrschaft der Spanier wieder durchzusetzen. Hiergegen organisierte der Nationalheld José Gervasio Artigas Widerstand. Am 18. Mai 1811 siegen seine Truppen bei der Schlacht von Piedras. Montevideo wird gemeinsam mit argentinischen Streitkräften belagert, jedoch rücken spanisch-portugiesischen Truppen an und die Belagerung wird aufgegeben. Die uruguayischen Los Tupamaros flüchten nach Argentinien.  

1814 erobern die Argentinier aber Montevideo. Die uruguayischen Rebellen kämpfen nun gegen die Argentinier und erobern im Februar 1815 die Stadt. Aber das Land beruhigt sich nicht und 1817 wird Uruguay dann Brasilien angeschlossen. Hiergegen wenden sich jedoch die 33 Orientalen, eine Gruppe unter Führung von Juan Antonio Lavalleja.

Mit Unterstützung gelingt es ihnen am 25. August 1825 die Unabhängigkeit Uruguays auszurufen. Allerdings gibt es immer noch Kampfhandlung und erst auf britischem Druck kommt es am 28. August 1828 zum Frieden von Río de Janeiro zwischen Brasilien und Argentinien. Dort wird unter anderem beschlossen, dass Uruguay ein unabhängiger Staat wird.

Aber auch nach der Unabhängigkeit gibt es weiter unruhige Zeiten. Es kommt zum Großen Krieg (Guerra Grande) mit Argentinien, zu Bürgerkriegen zwischen Colorados und Blancos und zum Dreibundkrieg. Im Dreibungkrieg setzen sich Argentinien, Brasilien und Uruguay gegen Paraguay durch. Danach wird die Region nun endlich etwas stabiler.

Es setzt eine massive Einwanderung aus Europa ein, meist Italiener und Spanier. Die Bevölkerung wächst und 1857 wird die erste Bank gegründet. 1866 die erste Telegraphenlinie. Später wird das Hinterland durch die Eisenbahn erschlossen und die Wirtschaft wächst durch eine erfolgreiche Landwirtschaft und Export. Montevideo wird ein wichtiger Hafen. Die Infrastruktur wird, auch durch Kapital aus Europa, deutlich verbessert. Ab 1870 werden Gewerkschaften gegründet.

Ab 1900 werden auch die demokratischen Strukturen weiter gestärkt. José Pablo Torcuato Batlle y Ordóñez, Mitglied der Colorado-Partei, war zweimal Präsident von Uruguay (bis 1915) und gilt als Begründer des Sozialstaats des Landes.

Ab 1959 leidet das Land unter wirtschaftlichen Problemen. Die Guerilla-Bewegung Tupamaros wird gegründet. Später folgt eine weitere Wirtschaftskrise mit hoher Inflation, die am 27. Juni 1973 zur Machtergreifung durch das Militär führt. Die Militärdiktatur währt fast 12 Jahre.

Im Februar 1985 gewinnt Julio María Sanguinetti (Colorado) die ersten freien Wahlen nach der Diktatur. Seitdem zählt das Land wieder zu den ruhigeren südamerikanischen Ländern, wobei es hin und wieder durch die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krisen des Nachbarlandes Argentinien zu leiden hat.

Politsch pflegt man mit den Nachbarländern weitgehend kooperative und freundschaftliche Bezeihungen.